Fallstudie · Gemeinde Terneuzen

Einwohner denken mit. Ihre Ideen bekommen Raum.

640 Einwohner beantworteten die Umfrage zur Zukunft von Terneuzen. In Zuiddorpe wirkten Einwohner an Plänen für einen neuen Spiel- und Begegnungsort mit. Mit Hoplr und doemee.terneuzen.nl bietet die Gemeinde ihnen einen festen Ort zum Mitgestalten.

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Ursprüngliche Fallstudie · Deutsch · 12 Seiten · 1,5 MB

Blick über Terneuzen mit der Bebauung und der Westerschelde im Hintergrund.
Terneuzen. Titelbild aus der ursprünglichen Fallstudie.

Zeeland · Niederlande

55.955 Einwohner

Karte von West- und Mitteleuropa mit hervorgehobenen Niederlanden und markiertem Terneuzen.
Terneuzen
in Europa
18
digitale Nachbarschaften beim Start 2023
640
Teilnehmer an der Umfrage zum räumlichen Leitbild 2025
2
Entwürfe auf Grundlage der Beiträge aus Zuiddorpe, vorgestellt 2026

Start 2023, Umfrage zum räumlichen Leitbild 2025 und Entwurfsauswahl in Zuiddorpe 2026.

Mehr Einwohner an kommunalen Plänen beteiligen.

Terneuzen wollte mehr Einwohner an Entscheidungen für ihre Gemeinde beteiligen. Eine digitale Beteiligungsplattform war bereits im Regierungsabkommen vorgesehen. Die Gemeinde wollte auch zwischen einzelnen Projekten den Kontakt halten.

Deshalb entschied sich Terneuzen für zwei Kanäle: das Hoplr-Nachbarschaftsnetzwerk für Kontakte unter Nachbarn und eine öffentliche Beteiligungsplattform für kommunale Pläne.

Eine Nachbarschafts-App und ein zentraler Ort für Beteiligung.

2023 führte Terneuzen Hoplr in 18 digitalen Nachbarschaften ein. Die Einwohner erhielten einen Einladungsbrief. Anfang April startete außerdem doemee.terneuzen.nl.

Auf der Beteiligungsplattform können Einwohner Projekte verfolgen, Ideen teilen und an Umfragen oder Abstimmungen teilnehmen. Hoplr entwickelte mit Terneuzen auch interaktive Kartenfragen: Einwohner können ihre Antwort einem Ort zuordnen.

Mehr als fünfzig Mitarbeiter aus verschiedenen Teams erhielten zum Start eine Schulung. So konnten mehrere Fachbereiche selbst Beteiligungsprozesse aufsetzen.

Über die Gemeinde mitdenken und einen Entwurf für das eigene Dorf wählen.

Jozien Borgmeijer, Beraterin für Bürger- und Verwaltungsbeteiligung, beobachtete eine stärkere Beteiligung junger Erwachsener und Frauen. Nach Angaben des Teams fanden auch anderssprachige Einwohner den Weg ins Netzwerk.

„Das Publikum ist heute viel vielfältiger als früher: Es sind nicht nur ältere Männer über fünfzig dabei, sondern auch viele junge Erwachsene und eine größere Zahl von Frauen.“
Jozien BorgmeijerBeraterin für Bürger- und Verwaltungsbeteiligung, Gemeinde Terneuzen
Aus der ursprünglichen Fallstudie

640 Antworten zum künftigen Lebensumfeld.

Vom 15. Januar bis zum 22. Februar 2025 konnten Einwohner an der Umfrage zum räumlichen Leitbild teilnehmen. Das taten 640 Menschen. Zusätzlich sammelte die Gemeinde Beiträge bei Gesprächen, Straßeninterviews und Schulbesuchen.

Zwei Entwürfe für Zuiddorpe.

2026 fragte die Gemeinde mit einer Umfrage nach den Wünschen der Einwohner zu Spielen, Bewegung und Begegnung. Sie sprach auch mit Speelweek und Jeugdraad 5.1. Am 11. März wurden die ersten Ergebnisse beim Bewonersplatform Leefbaar Zuiddorpe besprochen.

Die Beiträge flossen in zwei Entwürfe für den Standort an der Sporthalle ein. Vom 29. Mai bis zum 11. Juni konnten Einwohner ihren bevorzugten Entwurf angeben. Die Gemeinde kündigte an, den Entwurf mit den meisten Stimmen umzusetzen.

Aus der Praxis · Zuiddorpe, 2026

Nach der ersten Befragung wählen die Einwohner mit.

Zunächst fragte die Gemeinde nach Wünschen für den Spielbereich. Anschließend konnten Einwohner zwischen zwei Entwürfen wählen, in die diese Wünsche eingeflossen waren. Ihre Beteiligung endete also nicht mit der ersten Umfrage.

Mitarbeiter bei ihren ersten Projekten unterstützen.

Einige Projektleiter befürchteten zusätzliche Diskussionen oder Verzögerungen. Sie erhielten Unterstützung, um ihre ersten Projekte auf der Plattform zu veröffentlichen. Laut Jozien bewerteten Kollegen, die damit arbeiteten, die Reaktionen und Vorschläge der Einwohner positiv.

„Hoplr ist aus Terneuzen nicht mehr wegzudenken. Ratsmitglieder fragen uns regelmäßig, ob eine bestimmte Mitteilung schon über Hoplr geteilt wurde.“
Jozien BorgmeijerBeraterin für Bürger- und Verwaltungsbeteiligung, Gemeinde Terneuzen
Aus der ursprünglichen Fallstudie

Am 15. September 2026 zählte doemee.terneuzen.nl 9.082 registrierte Einwohner. Das räumliche Leitbild und die Entwürfe für Zuiddorpe zeigen, wie die Gemeinde die Plattform sowohl für gemeindeweite als auch für lokale Fragen nutzt.

Was kann Ihre Gemeinde daraus mitnehmen?

  1. Auch die Mitarbeiter begleiten.

    Terneuzen schulte zum Start mehr als fünfzig Mitarbeiter. Danach erhielten Projektleiter Hilfe, um ihre ersten Beteiligungsprozesse zu veröffentlichen.

  2. Umfragen mit Gesprächen verbinden.

    Für das räumliche Leitbild ergänzte Terneuzen Online-Antworten durch Straßeninterviews und Schulbesuche. In Zuiddorpe sprach die Gemeinde auch mit lokalen Jugendorganisationen.

  3. Einwohner auch an den nächsten Schritten beteiligen.

    Auf die erste Befragung in Zuiddorpe folgten zwei Entwürfe. Anschließend konnten die Einwohner angeben, welchen sie bevorzugten.

Auf das Mitdenken folgt ein nächster Schritt.

In Terneuzen bietet Hoplr Einwohnern einen festen Ort, um ihre Gemeinde mitzugestalten. In Zuiddorpe flossen ihre Wünsche in zwei Entwürfe ein, zwischen denen sie anschließend wählen konnten. Die Plattform ermöglicht solche aufeinanderfolgenden Schritte. Die Gemeinde sorgt für Gespräche vor Ort, Unterstützung der Mitarbeiter und Rückmeldungen. Zusammen macht das deutlich, woran sich Einwohner beteiligen können und was danach geschieht.

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Laden Sie die ursprüngliche deutsche Fallstudie mit dem Interview über den Start in Terneuzen herunter. Die späteren Projekte zum räumlichen Leitbild und zu Zuiddorpe finden Sie in diesem Webartikel.

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PDF · Deutsch · 12 Seiten · 1,5 MB

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Erfahren Sie, wie Sie das Nachbarschaftsnetzwerk und die Beteiligungsplattform von Hoplr für die Bürgerbeteiligung in Ihrer Gemeinde nutzen.

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