Fallstudie · Punt Welzijn

Von einer Bitte um Hilfe zu einer Nachbarschaft, die sich kennt.

Wer hilft beim Einkaufen, mit dem Hund oder im Garten? In Weert finden Nachbarn über Hoplr zusammen. Punt Welzijn begleitete den Start des Netzwerks. Inzwischen organisieren die Bewohner viele Hilfen selbst und grüßen sich auch außerhalb der App.

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Ursprüngliche Fallstudie · Deutsch · 6 Seiten · 1,2 MB

Vier Menschen neben einem weißen Lastenrad mit Sonnenschirm auf dem Titelbild der Fallstudie von Punt Welzijn
Titelbild aus der ursprünglichen Fallstudie von Punt Welzijn.

Weert · Limburg, Niederlande

51.498 Einwohner in der Gemeinde Weert

Karte von West- und Mitteleuropa mit hervorgehobenen Niederlanden und markierter Lage von Weert.
Weert
in Europa
2019
Punt Welzijn startet mit
dem Nachbarschaftsnetzwerk von Hoplr
5.500
Aktive Konten laut
dem ursprünglichen Interview
100 %
Vermittlung von Hilfsgesuchen
laut Bouke Kouters

Interview vom Januar 2024. Die Vermittlungsquote wurde von Bouke Kouters genannt, ohne Angabe des Messzeitraums oder der Zahl der Hilfsgesuche.

Hilfe ist in der Nähe. Wie bringt man Menschen zusammen?

Nach der Coronapandemie erhielt Quartiersarbeiter Bouke Kouters in Boshoven immer mehr Anfragen nach Alltagshilfe. Einkaufen, mit dem Hund spazieren gehen, den Garten pflegen: Für jede Anfrage suchte er jemanden, der helfen konnte.

Punt Welzijn wollte es den Bewohnern erleichtern, selbst zueinanderzufinden. Wer Hilfe brauchte, sollte direkt in der Nachbarschaft fragen können.

Ein Ort, um Hilfe zu suchen und anzubieten.

Punt Welzijn begann 2019 über die Gemeinde mit Hoplr zu arbeiten. Das Team Zusammenleben erklärte den Bewohnern, wie sie das Nachbarschaftsnetzwerk nutzen konnten. So wurden die Hilfsgesuche für Freiwillige und andere Nachbarn sichtbar.

Diese Einführung kostete anfangs Zeit. Die Bewohner mussten die Plattform kennenlernen und verstehen, wofür sie sie nutzen konnten. Im Interview vom Januar 2024 berichtete Bouke, dass für alle Hilfsgesuche ein passendes Angebot gefunden worden war.

Zuerst eine Bitte um Hilfe. Dann ein bekanntes Gesicht.

Die Kontakte blieben nicht auf die App beschränkt. Bewohner, die sich über ein Hilfsgesuch kennengelernt hatten, erkannten sich später im Supermarkt wieder. Bouke beobachtete das im Quartier:

„Nachbarn grüßen sich nun bei Jumbo oder Albert Heijn. Der Kontakt im Netz erleichtert Begegnungen im Alltag.“
Bouke KoutersQuartiers- und Sozialarbeiter, Punt Welzijn

Eine Initiative aus der Nachbarschaft

Die Idee für einen Tanzkurs.

Eine Bewohnerin wollte einen Tanzkurs anbieten, wusste aber nicht, wie sie anfangen sollte. Über Hoplr nahm sie Kontakt in der Nachbarschaft auf.

Nachbarn organisieren mehr selbst. Der Quartiersarbeiter gewinnt Zeit.

Während Bouke früher selbst nach einer passenden Hilfsperson suchte, regelten die Bewohner das zunehmend untereinander. Nach dem Aufwand beim Start sparte Punt Welzijn dadurch laut Bouke Zeit.

Gleichzeitig bekamen die Quartiersarbeiter einen besseren Überblick über Bedürfnisse und Talente in der Nachbarschaft. Sie konnten dort unterstützen, wo es nötig war, während die Bewohner selbst Kontakte knüpften.

„Ich sehe Hoplr nicht als Werkzeug für uns als Organisation, sondern als Mittel für die Nachbarschaft. Denn die Nachbarn können selbst damit arbeiten.“
Bouke KoutersÜber die Rolle des Nachbarschaftsnetzwerks für Punt Welzijn

Eigeninitiative passt auch zur Quartiersarbeit von Punt Welzijn: Die Organisation hilft den Bewohnern, ihre Ideen umzusetzen. Die Verantwortung für das eigene Vorhaben bleibt bei ihnen.

Was kann Ihre Gemeinde daraus mitnehmen?

  1. Machen Sie Hilfsgesuche sichtbar.

    Einkaufen, der Hund, der Garten: Solche Anfragen brachten in Weert Menschen zusammen, die sich zuvor nicht kannten.

  2. Begleiten Sie die ersten Schritte.

    Das Team Zusammenleben nahm sich zum Start Zeit für Erklärungen. So lernten die Bewohner, wo sie Hilfe suchen und anbieten konnten.

  3. Lassen Sie Nachbarn direkt miteinander planen.

    Weil die Bewohner selbst jemanden fanden, der helfen konnte, musste Bouke weniger vermitteln. Der Quartiersarbeiter unterstützte weiterhin dort, wo es nötig war.

Nachbarschaftshilfe, die von den Bewohnern getragen wird.

Bei Punt Welzijn beginnt Verbindung im Kleinen: jemandem beim Einkaufen oder im Garten helfen. Über Hoplr finden die Bewohner selbst einen Nachbarn dafür. So erhalten sie Hilfe und knüpfen neue Kontakte, während die Quartiersarbeiter weniger vermitteln müssen. Die Erfahrung in Weert zeigt, dass sich Zeit für Erklärungen beim Start lohnt: Danach organisieren die Bewohner den Kontakt zunehmend selbst.

Teilen Sie diese Erfahrung mit Ihrem Team.

Laden Sie das ursprüngliche Interview mit Bouke Kouters herunter und teilen Sie den Ansatz von Punt Welzijn mit Ihren Kollegen.

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PDF · Deutsch · 6 Seiten · 1,2 MB

Geben Sie Nachbarn einen Anlass, sich kennenzulernen.

Erfahren Sie, wie das Nachbarschaftsnetzwerk von Hoplr Ihre Gemeinde und lokale Partner dabei unterstützt, Begegnungen, Nachbarschaftshilfe und Initiativen zu ermöglichen.

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